- JaguarFreunde-Stuttgart

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:



              Jaguar-Ausfahrt in die EMILIA ROMAGNA  im Herbst 2021

Schon im Januar geplant - doch wegen der Coronapandemie geriet die gesamte Organisation ins Wanken und wurde recht unsicher und schwieriger.

Endlich hatten wir es geschafft und sind voller Vorfreude in der letzten Septemberwoche von unserem Stammtischlokal Kulinarium an der Glems bei schönem Herbstwetter mit insgesamt 13 Personen und einem Hund, d.h. 3 Jaguaren und 4 Artfremden (die E-Types blieben wegen der großen Strecke und Belastung vorsorglich zu Hause...) zur Kulturreise nach Oberitalien in die Emilia Romagna gestartet.

Der erste Tag, ein Samstag, führte uns gemütlich über Zwiefalten, wo wir eine Mittagspause im Café Böck einlegten,  dann über die Schwäbische Alb Richtung Bodensee, zu unserem Tagesziel Lindau zum mit Übernachtung im Hotel Vis-à-Vis. Hier gab es zum Abendessen das erste Highlight im nahe gelegenen besonderen Restaurant Eil.Gut.Halle direkt am See mit beeindruckender Oldtimerausstellung, seltenen Ferraris und ein De Tomaso.

Am 2. Tag ging es früher los, immerhin hatten wir gut 500 km bis Modena zu bewältigen. Entlang des Bodensees, über die Grenze auf die schweizerische Autobahn, über Liechtenstein mit Halt beim Schloss Vaduz wollten wir über die alte Passstraße Richtung San Bernardino Pass.

Bei bisher gutem Wetter fing es in den Bergen plötzlich an zu regnen und dieser mitunter sehr heftige Regen mit Blitzen hielt leider die ganze Strecke bis Modena an, sodass der Abstecher in die Rofflaschlucht ausfallen musste.

Das am Rande von Modena gelegene Hotel Le Ville mit großem abgeschranktem Parkplatz für unsere Katzen und andere, sowie das Abendessen in einem typisch italienischen Ristorante entschädigten uns für die doch recht anstrengende Fahrt bei Dauerregen.
Am nächsten Tag, Montag, begann die eigentliche Kulturreise. Vormittags besuchten wir das Enzo Ferrari Museum in Modena und nachmittags das Werk 2 und Museum von Ferrari. Die Möglichkeit, am Steuer eines Ferrari zu sitzen, übte großen Reiz auf so manchen Teilnehmer aus.

Die Werksbesichtigung von Maserati sowie des außerhalb gelegenen Panini-Museums mit Maserati-Oldtimern ebenfalls in Modena stand am darauffolgenden Tag auf dem Programm sowie zur Abwechslung die Erkundung der Altstadt von Modena.

Nach drei Übernachtungen in Modena ging die Fahrt nach San Cesario Sul Panaro zur Besichtigung von Werk und Museum der exquisiten Supersportwagen von Pagani, von denen nur 40 Stück pro Jahr hergestellt werden - bei einem Preis ab ca. 3 Mill. Euro plus Umsatzsteuer.

Am Nachmittag konnten wir noch Lamborghini - Werk und Museum – in Sant'Agata Bolognese besichtigen und wer wollte, auch einen Lamborghini fahren.

Bei so vielen Eindrücken von Top-Sportwagen, die u.a., aber nicht nur, die Herrenwelt begeisterte, unternahmen wir am Abend einen Ausflug nach Bologna, eine der schönsten Altstädte rund um den Piazza Maggiore, mit seinen Arkaden, den beiden schiefen Türmen, herrlichen Palästen und Basilika .......und tollen Boutiquen, Cafés und Restaurants.

Hier pulsierte das 'dolce vita' , bei warmem, sonnigem Spätsommerwetter konnte man bis spät abends draußen  'vino' und 'pasta' genießen. Danach übernachteten wir im eleganten, ganz in weiß ausgestatteten Hotel in San Giovanni in Persiceto inmitten eines großen Parks.

Der 6. Tag,  Donnerstag,  bedeutete Abschied nehmen von der Emilia Romagna, jedoch noch nicht von Italien. Der Gardasee nach ca, 220 km war das Zwischenziel zur Heimreise. Das Mittagessen im Ristorante "Taverna da Oreste" direkt am alten Hafen in Lazise bei strahlendem Sonnenschein genossen wir ebenso wie die Kaffeepause im idyllischen Punta San Vigilio. Danach ging es weiter entlang der Ostseite des Gardasees nach Riva del Garda, wo wir im Grand Hotel übernachteten und am Abend im Restaurant Sky zum letzten Mal mit traumhafter Aussicht auf den Gardasee ein italienisches Menü genießen konnten.

Gerne wären wir noch eine Weile im spätsommerlich warmen Italien geblieben. Doch der letzte Tag und somit unsere Rückreise war angebrochen.

Der Weg führte uns und unsere Katzen auf einer wunderschönen Strecke durch Südtirol mit Burgen, Weinorten und Obstplantagen über Trient, Bozen, Meran bis zu einer kurzen Rast am Reschensee mit dem versunkenen Kirchturm.

Danach ging es weiter über österreichische (kostenpflichtige Autobahnen) via Landeck, St. Anton nach Bludenz. Das Wirtshaus Kohldampf machte seinem Namen alle Ehre, denn wir waren nach der langen, kurvenreichen Strecke ziemlich hungrig, als wir gegen 16 Uhr dort ankamen. Spätestens hier fand die gemeinsame Ausfahrt ein Ende, einige fuhren  bzw. waren bereits direkt auf schnellstem Weg nach Hause Richtung Stuttgart, andere verbrachten noch das Wochenende in der Umgebung oder wie wir, am Bodensee.

Alles in allem hatten wir eine abwechslungsreiche, interessante Woche mit kulturellen Highlights der italienischen Motorwelt im Umkreis von Modena. Abgesehen vom 2. Tag, war uns der Wettergott sehr gewogen und wir konnten das 'dolce vita' ausführlich genießen.

Auch hatten alle Fahrzeuge, Jaguare und andere, durchgehalten und es gab keinerlei technische Pannen.

Margitta und Manfred Brand
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü